Die Wiederbelebung der ­Ölbranche

Fotos: Si, Fotolia/Urheber: Calado

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Wenn der Pfiffikus im Moment in sein Auftragsbuch schaut, versteht er die Welt nicht mehr. Wo bis vor zwei Jahren Biomasseanlagen und vereinzelt Gas­heizungen standen, sieht er jetzt nur noch eines: neue Ölkessel. Natürlich bekommt der Kunde, was er wünscht. Und das muss hauptsächlich günstig sein. Preislich gesehen und kurzfristig gedacht ist es ja verständlich, dass wieder mehr Eigentümer auf Öl setzen. Kaum eine andere Technik bietet geringere Investi­tionskosten und der Ölpreis ist so niedrig wie seit über zehn Jahren nicht.

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Auf in ein neues Jahr

Der Pfiffikus freut sich auf gute Geschäfte 2016. Aber zuerst muss er erst mal schauen, welche Gesetze sich ändern. Foto: Fotolia:stockWERK / Si

Wieder ist ein Jahr vergangen und der Pfiffikus fragt sich, ob es auch wirklich ein gutes Jahr war.
Wenn er so die Zahlen für das SHK-Handwerk betrachtet, können wohl ­alle zufrieden sein. Die Auftragsbücher scheinen voll zu sein und der Umsatz wird wohl wachsen. Aber natürlich können wir uns nicht ausruhen. Gerade jetzt zum Jahresende ist teilweise viel zu tun. Nicht nur, dass die Kunden jetzt mit den Heizungsstörungen zu jeder ­Tages- und auch Nachtzeit anrufen. Auch im Büro und im Lager steht einiges an. So ist der eine oder andere sicher schon mit der Inventur beschäftigt. Am liebsten wäre es dem Finanzamt wohl, der Handwerker würde jeden einzelnen Meter Rohr ausmessen oder jede Schraube genau ausweisen. Und nach der Inventur folgt dann der Jahresabschluss. Oder brauchen Sie noch neue Maschinen, damit es was zum Abschreiben gibt? Zu viel soll ja der Staat auch nicht bekommen. Gibt es eigentlich auch im SHK-Handwerk eine Jahresendrallye wie an den Börsen?

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Wasserknappheit im bayerischen Wald

Fotos: Si, Fotolia/B. Wylezich

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Wasserknappheit ist ein ernstes Thema. Und wie die meisten von Ihnen, liebe ­Leser, denkt der Pfiffikus bei dem Schlagwort zunächst an weit entfernte Länder. Zumindest bis vor kurzem. Aber warum in die Ferne schweifen. Niederbayern ist doch gar nicht weit entfernt.
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Maschine denkt, Maschine lenkt

Schöne neue Welt: Wenn Maschinen miteinander ­reden, bleibt deren Besitzer ­mitunter außen vor. Smart Home nennt man das, intelligentes Haus. Fotos: Fotolia – TASPP, Fotolia – mariesacha, Fotolia – Can Yesil

Schöne neue Welt: Wenn Maschinen miteinander ­reden, bleibt deren Besitzer ­mitunter außen vor. Smart Home nennt man das, intelligentes Haus.
Fotos: Fotolia – TASPP, Fotolia – mariesacha, Fotolia – Can Yesil

Hut ab, VW. Was habt ihr euch schwer getan in den USA mit euren Autos. Ihr seid halt nicht BMW und Mercedes, Audi und Porsche. Sondern Golf und Jetta. Klingt nicht sexy. Ist es auch nicht. Hinzu kommt: Kein Ami kauft das langweilige Auto eines Staatskonzerns, ein Gutfahrzeug mit wenig Abgasen. Was aber, wenn es eine dunkle Seite ­gäbe, eine Seite, von der niemand etwas ahnt? Rußpartikel etwa oder Stickoxide? War nicht euer Spot in den USA ein Renner, in dem ein kleiner Junge im Darth Vader Kostüm versucht, allen möglichen Dingen seine Macht aufzuzwingen und ihm dies schließlich beim VW-Passat ­gelingt? Ganz Amerika lachte. Tatsächlich hatte ihm sein Vater einen Streich gespielt. Der hatte das Auto von der ­Küche aus mit einem „UikUik“ verriegelt. Völlig perplex schaut der Junge auf seine magischen Hände. (mehr …)

Wir brauchen keine Duschen mehr

Statt zu duschen nur noch Bakterien arbeiten lassen. Das spart zumindest Wasser. Fotos: Si, Fotolia/Urheber: tigatelu

Statt zu duschen nur noch Bakterien arbeiten lassen. Das spart zumindest Wasser.
Fotos: Si, Fotolia/Urheber: tigatelu

 

Wie oft duschen Sie? Nein, der Pfiffikus will jetzt nicht Ihre intimsten Geheimnisse lüften. Aber er hat gelesen, dass es einen amerikanischen Wissenschaftler gibt, der seit zwölf Jahren nicht mehr geduscht hat. Trotzdem sei er immer sauber und es gehe keine Geruchs­be­lästigung von ihm aus. Möglich sei dies durch eine spezielle Art von Bakterien, die die Reinigung der Haut übernehmen. Abgeschaut hat er sich das im Übrigen bei den Pferden.
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Heute drucken wir uns ein Haus

Quellen: Si, Fotolia/Urheber Na

Quellen: Si, Fotolia/Urheber Na

In Dubai soll ein Büro gebaut werden. An und für sich ja nichts Ungewöhnliches. Aber es soll das erste voll funktionsfähige Gebäude der Welt im 3-D-Druckverfahren werden. Wenn man bis jetzt etwas von 3-D-Druck gehört hat, ging es eigentlich immer um Versuche oder kleine Gimmicks. Aber so richtig in großem Stil hat sich noch keiner ran-getraut. Und nicht nur das Gebäude, sondern auch die Innenausstattung und das Mobiliar kommen aus dem Drucker. (mehr …)

Eine Solaranlage zum mitnehmen bitte

Der Pfiffikus geht Kaffee trinken und bringt eine PV-Anlage mit. Fotos: Si, Fotolia – Urheber Primalux

Der Pfiffikus geht Kaffee trinken und bringt eine PV-Anlage mit.
Fotos: Si, Fotolia – Urheber Primalux

Wieder einmal geht ein Anbieter für Haustechnik den Weg über Tchibo. In der Vergangenheit hat der Pfiffikus das schon bei Fußbodenheizungen gesehen. Diesmal sind es eben PV-Anlagen. Ob Haustechnik oder Kaffee macht ja nicht wirklich einen großen Unterschied. Langsam macht sich der Pfiffikus aber schon Gedanken, wie es mit den Vertriebswegen weitergeht. (mehr …)

Der Handwerker im Warenkorb

Fotos: Si, Fotolia – Andersphoto

Fotos: Si, Fotolia – Andersphoto

Haben Sie schon mal von MyHammer gehört? Das ist eine Internet-Plattform auf der Nutzer ihre Projekte einstellen. Handwerker können dann ihre Angebote darauf abgeben. Klingt eigentlich nicht so schlecht, aber führt das nicht dazu, dass es nur noch um den Preis und nicht mehr um die Qualität geht? Manchmal fragt sich der Pfiffikus, wie sich das noch rechnen kann. Natürlich ist diese Plattform vielleicht nicht so bekannt. Und seriöse Fachhandwerker können kalkulieren und wissen genau, was ihre Arbeit wert ist. (mehr …)

Der Pfiffikus streikt jetzt auch einmal

Der Pfiffikus geht mit der Zeit. Jetzt wird gestreikt.
Quelle: Si, fotomek – Fotolia.com

 

Streiken scheint ja gerade im Trend zu liegen. Bahn, Lufthansa, Erzieherinnen, Post. Der Pfiffikus fragt sich langsam, wie er da noch vernünftig arbeiten soll. Termine muss er absagen oder, besser noch, gleich gar keine ausmachen. Denn selbst wenn er mit dem Auto fährt, steht er im Stau, weil alle umsteigen. Fährt dann die Bahn wieder oder es wird ge­flogen, kann der Pfiffikus nicht weg, weil die Kinder nicht in die Kita können. Vielleicht sollte er es ja so machen wie sein Vater in den Anfängen. Fahrrad mit Anhänger oder sich das Rohr einfach ­unter den Arm klemmen.
Außerdem verdient er kein Geld mehr, weil er keine Rechnungen oder Ange­bote verschicken kann. Und was alles nicht in der Firma ankommt, weiß er gar nicht. Gut, dass das Material per LKW transportiert wird und nicht mit der Bahn. Zumindest bekommt er auch keine Rechnungen mehr. (mehr …)

Sie kommt, sie kommt nicht, oder vielleicht doch

Si

Der Pfiffikus auf Abwegen: Noch schnell Beute machen, bevor die steuerliche Absetzbarkeit für Sicherheitsmaßnahmen kommt.

Vielleicht ahnen Sie es schon, liebe Leser. Der Pfiffikus spricht von der steuerlichen Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen. Wieder einmal wurde das Thema aufgebracht und die Endkunden haben geplante Maßnahmen zurückgestellt, um darauf zu warten. Diese ewige Diskussion und Unsicherheit sorgt sicher nicht für mehr Aufträge. Zwar wurden jetzt die Fördermöglichkeiten über das MAP (Marktanreizprogramm) aufgestockt, aber bis das bei den Endkunden ankommt, wird es wohl noch etwas dauern. Und wenn die Fördertöpfe leer sind war es das wieder. Das alles kennen wir ja schon von der Förderung von Solaranlagen. Am besten wurden solche Projekte damals früh angegangen, denn für die späten Kunden hieß es dann nach Abschluss des Projekts schon mal: Keine Förderung mehr, es ist kein Geld mehr im Topf. (mehr …)