NACH DEM SPIEL WIRD ERST MAL GEBADET

05. September 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0714

Die WM ist endlich um. Ja, Sie lesen richtig. Auch wenn der Pfiffikus durchaus vom Fußball begeistert ist, reicht es irgendwann auch wieder. Vor allem, weil es noch nie so viel Merchandising-Artikel gab wie dieses Mal. Wohin der Pfiffikus auch geblickt hat, überall nur Schwarz-Rot-Gold. Den Klappstuhl, die obligatorische Deutschlandfahne oder das Trikot, es gab einfach alles in den letzten Wochen. Der Pfiffikus erinnert sich da noch gern an früher. Da sammelte er einfach nur Aufkleber (die es immer noch gibt) und das war es. Heute könnte er sogar sein Kind mit Fanartikeln einpacken. Vor allem die Mützen, die aussehen wie ein Ball, machen sich sicher gut. Weiterlesen »

MIT PHOTOVOLTAIK FÄNGT DER FACHMANN AM BESTEN SCHON GANZ FRÜH AN

24. Juni 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0614

Was hat ein Kindergeburtstag mit Photovoltaik zu tun? Die Frage hat sich der Pfiffikus bis vor Kurzem auch nie gestellt. Aber wie es der Zufall so will, hatte die Tochter des Pfiffikus direkt nach der Intersolar Geburtstag. Den ersten. Und ihr Onkel, der auch Installateur ist, hatte nicht besseres zu tun als ihr ein Solar-Kit zu schenken. Natürlich mit den Worten: „Zusammenbauen muss aber der Papa.“ Weiterlesen »

Die Welt ist nicht genug

24. Juni 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0514

Die spinnen, die Japaner. Der Pfiffikus meint das nicht böse. Eher respektvoll. Das Bauunternehmen Shimizu aus Tokio kommt mit der Idee um die Ecke, einen Solarpark zu bauen. Im Prinzip ja nichts Neues. Nur der Standort ist dann doch außergewöhnlich. Das soll nämlich der Mond sein.

Ja, der Pfiffikus hat auch erst zweimal hingeschaut, als er das gelesen hat. Aber die meinen das ernst. Angeblicher Baubeginn wäre 2035. Als weltoffener Mensch lässt der Pfiffikus das erstmal auf sich wirken. Weiterlesen »

Verbraucherschutz auf Kosten des Handwerks

27. Mai 2014 von Stephan von Oelhafen

Jeder kennt das Widerrufsrecht bei Onlinekäufen. Aber es gilt auch für Handwerksverträge. In dem  „Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie“ geht es sowohl um Verbraucherverträge, aber auch um Verträge, die nicht in den eigenen Geschäftsräumen (z.B. per Internet, Telefon oder Fax) geschlossen werden. Wenn ein Handwerker ab dem 13. Juni seine Informationspflicht nicht beachtet, kann der Kunde künftig auch nach Ausführung der Arbeiten vom Vertrag zurücktreten. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss, gilt aber erst, wenn der Kunde auch darüber informiert wird. D.h. wenn der Handwerker sofort arbeiten soll oder muss, holt er sich sicherheitshalber vorher eine schriftliche Bestätigung. Zusammengefasst: Den Kunden informieren – unterschreiben lassen – und dann arbeiten.

Der ZVSHK hat übrigens für die SHK-Mitgliedsbetriebe einen Leitfaden erarbeitet, der sich im Wesentlichen an den Problemen ausrichtet, die sich den SHK-Betrieben stellen. Noch ist  dieser in der Endabstimmung. Außerdem wurden Musterformulare entwickelt und ein aussagekräftiger Folienvortrag zur Information. Die Papiere werden über die entsprechenden Landes-Organisationen an die Innungen und Betriebe gegeben.

In der Praxis ergibt das für den Handwerker Papierkram auf der Baustelle, um sich richtig abzusichern. Was halten Sie denn davon? Bekommen Ihre Monteure bei jedem Einsatz die passenden Formulare mit? Oder wird der Auftrag eben erst ausgeführt, wenn die Widerspruchsfrist vorbei ist? Sagen Sie uns Ihre Meinung.

Erfolge feiert der Club auf dem stillen Örtchen

30. April 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0414

Zum ersten Mal darf der junge Pfiffikus auf dieser Seite ran, sein Vorgänger geht ja jetzt golfen (siehe Si-Ausgabe März). Er hat viel überlegt, was er schreiben soll. Die Lösung hat er dann wie so oft, da gefunden, wo die besten Ideen entstehen. Auf dem stillen Örtchen. Aber nicht daheim. Zur Vorbereitung auf die IFH in Nürnberg hat der Pfiffikus schon mal vorab einen kleinen Abstecher nach Franken gemacht. Und da er sich ja auch für Fußball interessiert, hat er sich das neue Vereinszentrum des 1. FC Nürnberg angeschaut. Und natürlich das Museum mit den Club-Legenden. Da gefällt es ihm übrigens besser als bei einem Fußballverein gut 150 Kilometer weiter im Süden (Der Pfiffikus hält es ja eher mit einem Song der Toten Hosen: Er würde niemals zu den Bayern geh‘n.) Und da, auf dem besagten Örtchen in Nürnberg, fällt der Blick auf die Drückerplatten. Weiterlesen »

Macht Platz für die Jungen

07. März 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus

Dem Pfiffikus reicht es. Vor 30 Jahren hat er zum ersten Mal seinen Auftritt in Si gegeben. Und die letzten 15 Jahre hat er regelmäßig seine Meinung kundgetan. Jetzt ist die Zeit für die Rente gekommen. Die letzten Monate waren nicht leicht. Neue Regeln, Verordnungen, Gesetze und Normen setzen dem Pfiffikus zu. Die Technik entwickelt sich ständig weiter. In dem Alter noch was Neues lernen und wieder umzudenken, ist nicht sein Fall. Und dann ist da ja auch noch das neue Si-Layout. Da kommt sich der Pfiffikus schon antiquiert vor. Auch wenn er sich lange gegen die Rente gewehrt hat − der Pfiffikus ist eben ein Arbeitstier −, irgendwann macht auch er Platz für die Jungen. Die Jungen sind aber auch so eine Sache. Die Überlegung mit der Übergabe zieht sich ja schon Jahre hin. Der eine will eigentlich gar nicht Nachfolger werden, der andere hat nicht das Zeug zum Unternehmer. Und da soll der Pfiffikus ruhig schlafen. Aber bevor der Betrieb an jemanden Fremden geht oder er ihn gar schließen muss, hat Pfiffikusʼ Junior den Betrieb dann doch übernommen. Weiterlesen »

Energieferien für alle

25. Februar 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0214

Der Pfiffikus hat jetzt einen Kollegen aus Österreich kennengelernt. Der hat ihm erzählt, dass es in der Alpenrepublik noch sowas wie Energieferien gibt. Gemeint ist damit eine Ferienwoche im Februar, also von der Lage im Kalender her so ähnlich wie Faschings-, Winter oder Frühjahrsferien in Deutschland. Die Energieferien haben die Österreicher 1973 eingeführt, während der ersten Ölkrise. Die Absicht der einwöchigen Pause war, mit minimal geheizten Schulhäusern während der kältesten Jahreszeit Heizöl zu sparen. Inzwischen dienen die freien Tage eher der Förderung der heimischen Tourismusbranche. Politisch korrekt heißen die Energieferien demnach auch bloß noch Semesterferien, als Begriff für Ferien zwischen zwei Schulhalbjahren. In Wien ist dann wenig los, sagt der Kollege aus Österreich. Fahren alle zum Wintersport in die Berge. Weiterlesen »

Kratzer wegstreicheln und Beulen ausmassieren

31. Januar 2014 von Pfiffikus

Pfiffikus_0114

Demontiert in Garagen rumhängen oder sich in den Lagerräumen von Kfz-Werkstätten verkriechen? Dachte der Pfiffikus bisher auch. Aber von wegen. Die Wahrheit sieht ganz anders aus: Sommerreifen verbringen die kalten Wintertage im Reifen- und Autowellness Center in Oyten. Wenn man dem Firmennamen Glauben schenkt, dürfen sich dort mit den Reifen gleich ganze Fahrzeuge ihre Portion Wellness abholen. Weiterlesen »

Das sieht dem Pfiffikus gar nicht ähnlich

12. Dezember 2013 von Pfiffikus

Pfiffikus_1213

Wenn der Pfiffikus das Wort Weihnach­ten bloß schon hört, legt er ordentlich an Gewicht zu. Kein Wunder, bei all‘ den kleinen und großen Versuchungen in Kalorienform, die einem da so auf den Tischen begegnen. Seine Holde kannte in den zurückliegenden Jahren ja wenig Gnade und hat ihn und die gemeinsa­me Kinderschar ohne schlechtes Gewis­sen gemästet. So viel Stress konnte der Pfiffikus im Büro und auf der Baustelle in jedem neuen Jahr gar nicht haben, um die Kalorienflut auch nur ansatz­weise wieder abzubauen. Das Ergebnis ist heute ein stattlicher Bauchansatz, den sein Blaumann allenfalls notdürftig kaschiert. Weiterlesen »

Lasst doch mal die Fetzen fliegen

18. November 2013 von Pfiffikus

Pfiffikus_1113

Der Pfiffikus ist ein sportinteressierter Mensch. Also es interessiert ihn, wenn andere Sport treiben. Selber sieht er sich ja eher als Denksportler. Jedenfalls neu­lich hat er sich ein Spektakel angeschaut, da ist die Bezeichnung Randsportart ei­ne schamlose Untertreibung: die Tim­bersports-Weltmeisterschaft 2013 in Stuttgart. Getragen vom Motorsägen­hersteller Stihl sägten und hackten knall­harte Profi-Holzfäller aus aller Welt an Holzstämmen um die Wette, dass das Zusehen eine reine Freude war. Da flo­gen die Späne im hohen Bogen über die Bühne, blitzten die Äxte und knatterten die Motoren. Und alles unter den Augen von weit mehr als 5.000 Zuschauern in der Porsche-Arena und ungezählten Wiederholungen im TV. Weiterlesen »