Frauenpower für das SHK-Handwerk

25. April 2013 von Stephan von Oelhafen

Bundesweit haben etwa 90 Betriebe und Handwerkskammern Mädchen zum Girls-Day die Möglichkeit geboten zu sehen, was ein Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima so macht. Bei etwa 55.000 SHK-Betrieben in Deutschland ein sehr geringer Bruchteil. Da wird über den Fachkräftemangel geschimpft und darüber, dass keine Azubis zu finden sind. Nur scheinbar ist ja gut die Hälfte der jungen Schulabgänger gar keine Zielgruppe für unsere Branche.

Hand aufs Herz, liebe SHK-Profis: Wie viel weibliche Anlagenmechaniker SHK, Heizungsbauer oder Installateure kennen Sie? Mir persönlich ist aus meiner Zeit in der Praxis genau eine Dame bekannt, die auch auf dem Bau ihren Mann steht. Und die darf im Moment keine schweren Arbeiten verrichten. Liegt darin das Problem? Werden Frauen als zu schwach eingeschätzt? Ist die Angst da, dass sie wie im erwähnten Beispiel längere Zeit ausfallen, wenn Nachwuchs ansteht? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass Frauen durchaus auch als Anlagenmechaniker SHK ihre Qualitäten haben. Und vielleicht gäbe es dann ja auch weniger Baumängel, denn Frauen arbeiten sorgfältiger, heißt es ja immer. Ob sich allerdings das Problem mit dem Einhalten von Terminen dadurch bessert, steht auf einem anderen Blatt.

Warum bilden Sie keine jungen Frauen aus?

 

Der nächste Winter kommt bestimmt

11. April 2013 von Pfiffikus

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Ja, so ein langer Winter hat auch sein Gutes: In Spanien und Portugal gibt es endlich mal genügend Wasser und bei uns laufen die Heizungen Mitte April noch auf Volllast.

Zwar kann es Ende Mai kurz aufhören zu schneien, aber keine Angst: Schon im Juni ist die Schafskälte angesagt und dann ist es auch nicht mehr lang, bis im September wieder die ersten Frostnächte kommen. Endlich sind auch die Heizungsbauer das ganze Jahr über ausgelastet und nicht so wie früher nur zu Beginn der Heizungsperiode im Herbst. Nur blöd, dass es bei dem Wetter recht mau aussieht mit den Erträgen der Photovoltaik und dass bei Regen, Nebel und Schnee auch die Windräder nicht so rund laufen, wie sie das laut politischen Vorgaben eigentlich tun müssten. Weiterlesen »

Vollblutinstallateure schalten jetzt in den ISH-Modus

04. März 2013 von Pfiffikus

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Die ISH fordert dem Installateur ja schon einiges ab: Zur Begrüßung um 9 Uhr das erste Bier in der Heizerhalle, um 11 Uhr Weißwurstfrühstück, dann Mittag essen. Nachmittags wird es bei den Sanitärlern ein wenig geruhsamer bei Kaffee und Kuchen, bevor nach 18 Uhr so richtig der Bär abgeht bei den diversen Standpartys. Tagsüber Geschiebe, Geschubse, Geniese und Gehuste im Gedränge auf den Gängen und auf den Ständen. Dazu Hardrock-Musik von links, Produktanpreisung über Lautsprecher von rechts, Düfte von heißen Waffeln über den Köpfen der Besucher und kaltem Schweiß unter den Achseln des Vordermanns. Die Füße tun weh und das Kreuz auch. Weiterlesen »

Stroh in der Wand, nicht im Kopf

15. Februar 2013 von Pfiffikus

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Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Sapperlot, da musste der Pfiffikus schon zweimal hinhören. Mehr zufällig hat er auf seiner aktuellen Baustelle (Mehrfamilienhaus) das Pausengespräch zweier Wandverschönerungstechniker (Maler) mitbekommen (belauscht). Die haben sich über die Vor- und Nachtteile von Stroh als Bau- und Dämmstoff im Hochbau unterhalten. Weiterlesen »

Pikantes Thema

11. Februar 2013 von spassimbad

Liebe Kollegen,

in meiner Kundschaft ist nun der zweite Fall eingetreten, dass ein Kunde auf mich zukommt und mich auf ein ziemlich pikantes Thema anspricht. Das neu montierte Wand WC schafft es nicht, den Klops weg zu spülen. Klingt erstmal komisch, ist es aber tatsächlich nicht. Beide Kunden haben krankheitsbedingt und entsprechender Medikamente unregelmäßigen Stuhlgang und wenn, dann richtig heftig. Die Beschreibung der Hinterlassenschaft ist: lang, dick und hart. Ich bin dann persönlich in den Genuss gekommen mir ein solches Ding ansehen zu können, eben weil der Kunde anrief und das Teil einfach nicht durch den Sifon wollte. Es stand regelrecht im Ablauf. Mit einem DIN-Prüfkörper, wie er in den Versuchlabor`s der Sanitärhersteller Verwendung findet hat das absolut nichts mehr zu tun. Modell “Taufkerze” scheint mir eine passendere Beschreibung zu sein. Es ist aber wohl so, dass das bei einem bestehenden WC, welches nicht erneuert wurde, keine Probleme macht und das U-Boot in den Tiefen der Kanalisation verschwindet. Ich weiß, es klingt alles sehr komisch und ich habe da auch schon reichlich drüber gelacht, auch mit meinen Kunden aber das Problem ist damit nicht vom Tisch. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie kann ich den Kunden helfen? Die heutigen WC`s sind nicht für solche Dinger konstruiert, im Gegenteil….wenn wir an WC`s mit 4,5 Liter Spülung denken kann das schonmal garnicht funktionieren. Kennt jemand ein WC, welches mit solchen massiven Problemen fertig wird?

Würde mich freuen, hier informative Antworten lesen zu können.

Deutschlands Ingenieurskunst schlittert übers Glatteis

23. Januar 2013 von Pfiffikus

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Der Pfiffikus kennt Typen, die glauben, ohne sie würde gar nichts laufen in Deutschland. Die sich für so bedeutend halten, dass sie vor dem Zubettgehen erst noch mal zehn Minuten Applaus vom Band ablaufen lassen, bevor sie einschlafen. Auf diese Typen jedenfalls trifft der Pfiffikus immer wieder. Die beaufsichtigen so wichtige Projektewie den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg, planen die Elbphilharmonie in Hamburg, setzen die U-Bahn in Köln in den Sand und jonglieren beim Stuttgarter Tiefbahnhof mit viel zu niedrig angesetzten Kosten. Politiker und andere verantwortliche Personen in leitenden Positionen eben. Weiterlesen »

Die neue EnEV bringt uns nicht weiter

11. Dezember 2012 von Stephan von Oelhafen

Der Entwurf zur neuen EnEV steht. Eigentlich als EnEV 2012 geplant wird es wohl 2014 bis sie in Kraft tritt. Wie in der Ausgabe 12/2012 berichtet wird im Bestand kaum etwas verändert. Die Anforderungen werden nicht verschärft, alte Kessel dürfen weiter betrieben werden.

Dem stehen natürlich die Hausbesitzer entgegen, die sich nicht vorschreiben lassen wollen wann und wie sie zu modernisieren haben. Eine Verschärfung der EnEV könnte hier eine Quasi-Enteignung bedeuten, da die Entscheidung über das Eigentum nicht mehr frei getroffen werde kann.

Ist damit eine Chance vertan, den Modernisierungsstau im Heizungskeller zu lösen und müsste die EnEV weiter verschärft werden? Oder ist der Entwurf genau richtig und verhindert eine Bevormundung der Eigentümer?

Nicht alle Armaturen werden im Internet verramscht

11. Dezember 2012 von Pfiffikus

Der Pfiffikus erwischt seine Kunden hin und wieder dabei, wie sie der Geiz ins Internet treibt. Preise vergleichen, das günstigste Angebot raussuchen. So mit Informationen bewaffnet, marschieren die damit zum Handwerker ihres Vertrauens um die Ecke und setzen dem die Rabatt-Pistole auf die Brust. So weit, so schlecht. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß der Pfiffikus, das dieses Aasgeierverhalten längst keine Seltenheit mehr ist und der ganzen SHK-Branche schlaflose Nächte bereitet, Händler und Hersteller eingeschlossen. Weiterlesen »

Im nächsten Jahr hängen Eunuchen an der Wand

12. November 2012 von Pfiffikus

Keine Frage, der neue Hansgrohe-Kalender ist ein fotografisch absolut professionell gemachtes Werk und die Motive sind echte Hingucker. Aber der Pfiffikus ist nun mal gewöhnt, genauer hinzugucken und da ist ihm aufgefallen: Der Typ auf dem Juni-Blatt hat ja gar keinen Pipimann mehr.

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Ist KWK die Zukunft?

24. Oktober 2012 von Stephan von Oelhafen

Wie viel KWK-Anlagen haben Sie schon mit Gewinn verkauft? KWK wird als zukunftsweisende Technik dargestellt. Aber  ist das die Realität? Weiterlesen »