Löst Geo-Engineering Umweltprobleme?

28. Juni 2011 von Si Redaktion

Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre veröffentlicht, die sich kritisch mit dem Thema Geo-Engineering auseinandersetzt. Beim Geo-Engineering sollen beispielsweise Meere gedüngt oder CO2 gespeichert werden, um die Klimaerwärmung zu verringern. Ob solche Maßnahmen helfen, ist noch nicht bewiesen. Aber man kann sich leicht vorstellen, dass sie Unsummen an Steuergeld und jede Menge Energie verschlingen würden – abgesehen von den Auswirkungen auf die Umwelt.
Vermutlich wäre das viele Geld in einer umfassenden, zuverlässigen und leicht berechenbaren Förderung für die Heizungsmodernisierung besser angelegt. Hier könnte zweifellos viel Energie gespart werden. Gleichzeitig würde der Mittelstand von zusätzlichen Aufträgen und der Verbraucher von geringeren Heizkosten profitieren.

Was halten Sie vom Versuch, mit großtechnischen Maßnahmen das Klima zu beeinflussen? Sollen Steuergelder in die Forschung zum Geo-Engineering fließen, das in Zukunft vielleicht helfen kann, die Erderwärmung einzudämmen? Oder soll das Geld lieber genutzt werden, um jetzt und heute die energetische Modernisierung zu fördern?


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Eine Antwort zu “Löst Geo-Engineering Umweltprobleme?”

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  1. Warum immer erst das Kind in den Brunnen fallen lassen und es dann mit großen Anstrengungen herausholen?

    Wir sollten jetzt alles tun, um weniger neue Probleme zu schaffen – zum Beispiel, in dem wir die Energieffizienz steigern und die benötigte Energie so umweltfreundlich und verträglich wie möglich produzieren. Erst wenn wir das geschafft haben, können wir uns an die Beseitigung von “Erblasten” machen.

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