Was moderne Ölheizungen für die Umwelt leisten, wird absichtlich übersehen

Wenn ein Auto statt 8 Liter nur noch 6 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht, wird das von Politik und Publikumsmedien als Fortschritt für die Umwelt gefeiert. Moderne Ölheizungen dagegen können noch so effizient sein, trotzdem wird Heizen mit Öl zunehmend als umweltschädlich und veraltet wahrgenommen. „Die ‚Parole weg vom Öl‘ findet zu viele Befürworter. Auch deshalb, weil kein Politiker ernsthaft widerspricht“, sagte kürzlich Stefan Brok, Vorstandsvorsitzender des IWO (Die Si Informatioen berichteten). Klar muss er als Interessensvertreter der wirtschaftlichen Ölheizung so sprechen aber ebenso klar ist auch, dass Öl noch in 30 Jahren in der Heiztechnik zu unseren Hauptenergieträgern zählen wird. Da helfen auch keine grünen Brillen. Wahrscheinlich widersprechen unsere Politiker deshalb nicht, weil sie das knappe Öl für unsere Freunde in den USA und für die Autoindustrie aufsparen wollen. Der Autoabsatz boomt und in den USA sind Spritschlucker wieder gefragt wie vor der Krise.

Hausbesitzer aber sollen tief in die Tasche greifen und in erneuerbare Energien investieren, statt einfach eine alte Ölheizung durch eine neue zu ersetzen. Erneuerbare Energien sind gut für die Umwelt und ein gutes Geschäft für die Heizungs-Branche, was nützt es aber, wenn das Gute nicht gemacht wird, weil das Geld fehlt?

Wie beraten Sie Ihre Kunden, die alte Ölheizungen besitzen?