Sanitärindustrie muss 622 Millionen Euro Strafe zahlen

23. Juni 2010 von Si Redaktion

Die EU-Kommission hat ihr Kartellverfahren gegen zahlreiche Hersteller der Sanitärindustrie mit der Verhängung eines Rekordbußgeldes abgeschlossen. Die Zahlen im Einzelnen: Insgesamt sollen die Hersteller 622 Millionen Euro für die Beteiligung an verbotenen Preisabsprachen bezahlen. Betroffen sind unter anderem folgende Hersteller, die Beträge sind gerundet:

Ideal Standard 326 Millionen Euro, Villeroy & Boch 71,5 Millionen Euro, Sanitec 57,7 Millionen Euro, Grohe 54,8 Millionen Euro, Duravit 29,3 Millionen Euro, Hansa 14,7 Millionen Euro. Dornbracht 12,5 Millionen.

Gegen Hansgrohe, als Kronzeuge, wurden keine Bußgelder verhängt. Das Verfahren gegen Geberit wurde ohne Verhängung einer Buße eingestellt. Die ursprünglich gegen Geberit erhobenen Vorwürfe wurden von der EU-Kommission nicht aufrechterhalten.

Weitere Informationen auch über die anderen Hersteller, gegen die Bußen verhängt wurden, gibt es hier.


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9 Antworten zu “Sanitärindustrie muss 622 Millionen Euro Strafe zahlen”

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  1. annonymus sagt:

    Benachteiligt wurde alleinig der Endverbraucher, egal über welchen Vertriebsweg die Ware bezogen wurde …..

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  2. Ma Pa sagt:

    Es ist doch immer das gleiche, der kleine handwerker muss seimem Kunden erklären warum es schon wieder Teurer wird und die Großen secke sich die Taschen voll.
    Kein Wunder das die Kunden in scharen in die Baumärkte rennen, und sich die Konzerne dann wunder das ein Handwerker nach dem anderen in die Pleite getrieben wird.
    Das Geld sollte unter den Handwerkern als Schadensersatz verteilt werden und nicht wieder sinnlos im EU-Sumpf versenkt werden.

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  3. Also nochmal in Kurzfassung :
    Preisabsprachen gehören zum Überleben in übersättigten Märkten.
    Unsere ( SHK- und Grosshandelsverbände ) sollten mal darüber nachdenken, als in Lügen und Selbstbeweihräucherung (z.B HANDWERKERMARKE) mit unserem Geld unser Grab zu schaufeln.

    Karl-Heinz Garten
    Installateur-und Klempnermeister

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  4. Paul Ebert sagt:

    Was sich die Sanitär-Hersteller erlauben, ist eine absolute
    Frechheit. Wenn die Energie- und Rohstoffpreise steigen, werden sofort
    Preiserhöhungen angekündigt und durchgesetzt. Die Großhändler
    wehren sich ja nicht und der letzte in der Kette, der Handwerker, muss
    diese schlucken. Wenn die Energie.- und Rohstoffpreise dramatisch nach
    unten gehen, kommen keine Preisreduzierungen, im Gegenteil, es wird
    noch einmal erhöht. Wenn man die Hersteller dann anschreibt und fragt,
    warum bei sinkenden Energie.- und Rohstoffpreisen die Preise trotzdem
    angehoben werden, bekommt man von diesen Herren noch nicht einmal
    eine Antwort. Jetzt ist auch klar, warum. Die können ja nicht schreiben,
    wir haben uns untereinander abgesprochen, deshalb können wir auch die
    Preise jederzeit erhöhen.
    Für solche Absprachen gehören Haftstafen eingeführt und ausserdem sollten diese Herren den Handwerkern Ihre Verluste aufgrund
    dieser Absprachen auch noch ersetzen müssen.

    Mfg
    P. Ebert

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  5. Warum haben Sie meinen letzten Beitrag nicht veröffentlicht ?
    Wird hier die unverblümte Wahrheit wegen Ihrer Werbekunden gemieden ????
    Karl-Heinz Garten

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  6. Alexander sagt:

    Hallo

    Ich denke, die Strafe sollten an alle Installateure ausgeschüttet werden.
    Denn haben die Zeche bezahlt. ;o)

    Aber nun bereichert sich wieder der Staat.

    Ciao :0)

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  7. Sven sagt:

    Das Geld hätte ich auch gerne mal, aber die meisten der da oben aufgeführten werden das wohl aus der Portokasse bezahlen ;-)

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  8. Mathias Müller sagt:

    Zu diesem Thema gibt es auch noch weitere interessante Kommentare auf der Si-Website:

    Hier geht’s zu den Kommentaren

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  9. Andreas Dornkrohe-Maßko sagt:

    Gute Nacht zusammen schön wie die Herren sich die Taschen vollmachen.
    Tolle Liste die die nicht draufstehen und auch nicht jede fadenscheinige Preiserherhöhung mitmachen sollten die Geldstrafe als subventionierung ausgeschüttet bekommen.

    Haftstrafen wären für manche auch nicht schlecht.

    Ärgerliche Grüße
    Andreas.

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