Sanitärindustrie muss 622 Millionen Euro Strafe zahlen

Die EU-Kommission hat ihr Kartellverfahren gegen zahlreiche Hersteller der Sanitärindustrie mit der Verhängung eines Rekordbußgeldes abgeschlossen. Die Zahlen im Einzelnen: Insgesamt sollen die Hersteller 622 Millionen Euro für die Beteiligung an verbotenen Preisabsprachen bezahlen. Betroffen sind unter anderem folgende Hersteller, die Beträge sind gerundet:

Ideal Standard 326 Millionen Euro, Villeroy & Boch 71,5 Millionen Euro, Sanitec 57,7 Millionen Euro, Grohe 54,8 Millionen Euro, Duravit 29,3 Millionen Euro, Hansa 14,7 Millionen Euro. Dornbracht 12,5 Millionen.

Gegen Hansgrohe, als Kronzeuge, wurden keine Bußgelder verhängt. Das Verfahren gegen Geberit wurde ohne Verhängung einer Buße eingestellt. Die ursprünglich gegen Geberit erhobenen Vorwürfe wurden von der EU-Kommission nicht aufrechterhalten.

Weitere Informationen auch über die anderen Hersteller, gegen die Bußen verhängt wurden, gibt es hier.